Montag, 13. Februar 2012

Ehemann im Kaufhaus = Hausverbot

Dieser Ehemann hat euch ganzen Bedröppelt-Rumsitzern mal richtig was voraus. Kreativ wie er ist, hat er in dieser Zeit im Kaufhaus (karstadt) sicherlich seinen Spaß gehabt und wird nach diesem Schreiben von seiner Frau bestimmt nicht mehr mitgenommen:

Frau und Mann bekommen Hausverbot im Kaufhaus Karstadt Beschwerdeschreiben Auflistung





An: Imgard Ressel


Sehr geehrte Frau Ressel,


In den letzten 6 Monaten sorgte Ihr Mann leider für einige Aufruhen in unserem Warenhaus. Wir können dies nicht länger tolerieren und sehen und gezwungen, Ihnen beiden künftig Hausverbot zu erteilen.


Die soweit rekonstruierbaren Vorfälle haben wir nachstehend aufgelistet. Sie sind durch Aufzeichnungen von Überwachungskameras und die Aussagen unseres Personals belegt:


15. Februar: Nimmt 24 Schachteln Kondome aus dem Regal und verteilt sie wahllos auf die Einkaufswagen anderer Kunden.


2. März: Stellt die Alarme alle Wecker in der Uhrenabteilung so ein, dass es alle 5 Minuten klingelt.


7. März Legt eine Tomatensaftspur bis zur Damentoilette.


19. März: Verstellt ein "Vorsicht - frisch gewischt!"-Schild in eine mit Teppich ausgelegte Abteilung.


4. April: Baut ein Zelt in der Campingabteilung auf und llädt andere Kunden ein, wenn sie Kissen und Decken aus der Bettenabteilung holen.


15. Mai: Als ihn ein Angestellter fragt, ob er ihm behilflich sein könne, beginnt er zu weinen und schluchzt: "Könnt ihr mich nicht denn nicht einfach in Frieden lassen?"


23. Mai: Starrt in eine Überwachungskamera und benutzt sie als Spiegel zum Nasebohren.


4. Juni: Hantiert in der Sportabteilung mit einem Wettkampf-Bogen und fragt den Angestellten, ob man im Haus Antidepressiva bekommt.


10. Juli: Schleicht durch die Abteilungen und summt dabei laut die "Mission-Impossible"-Melodie.


3. August: Versteckt sich in einem Kleiderständer und ruft, wenn eine Kundin in die Nähe kommt, "Nimm mich! Nimm mich!"


6. August: Wirft sich bei jeder Lautsprecherdurchsage auf den Boden, nimmt eine fötale Haltung ein und ruft "OH NEIN! NICHT WIEDER DIESE STIMMEN!"


Und nicht zuletzt:


18. August: Begibt sich in eine Umkleidekabine, wartet eine Weile und ruft dann laut: "Hey! Hier ist das Klopapier alle".


Hochachtungsvoll
Karstadt Warenhausverwaltung
stellvertretende Leitung Service und Logistik


31. August 2007

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